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Transportmarkt 19.04.2020
3 min

Lockdown führte zu einem Einbruch an Europas Transportmarkt

Die Corona-Krise hat vor allem durch den europaweiten Lockdown zu deutlichen Schwankungen am Transportmarkt geführt. Wie geht es weiter?

Europas Transportmarkt im ersten Quartal 2020.

Der unvorhersehbare Verlauf der Corona-Krise hat im März zu einem Auf-und-ab an dem europäischen Transportmarkt geführt. Nach einem sprunghaften Anstieg von Frachtangeboten gingen die Liefermengen um mehr als zwei Drittel zurück.

Viele Unternehmen hatten Anfang März mit Aussicht auf Grenzschließungen und anderen Beschränkungen im Zeichen von Corona Bestellungen vorgezogen. So kam es bis Mitte März zu dem ungewöhnlich hohen Anstieg von Frachten auf Europas führender Frachtenbörse.

Der europaweite Lockdown Mitte März führte dann zu einem Einbruch der Frachtangebote, da Produktionsbetriebe weitgehend stillstanden. Trotz steigender Transporte im Lebensmittelbereich sind die Liefermengen von Mitte bis Ende März europaweit um mehr als zwei Drittel zurückgegangen. Eine vergleichbare Entwicklung hat es so vor Ostern noch nicht gegeben. Auf der Frachtenbörse von TIMOCOM sind am Tag sonst bis zu 750.000 Fracht- und Laderaumangebote zu finden. Das Ungleichgewicht in einzelnen Segmenten führte somit zu einer Marktverschiebung. Viele Transportunternehmen wurden auf denselben Marktsegmenten aktiv.

Nach Einbruch der Frachtmengen und Frachtkapazitäten wieder Aufwärtstendenz

Obwohl Transportunternehmen in Zeiten des Lockdowns händeringend nach Aufträgen suchten, sanken die über TIMOCOM am Markt platzierten Frachtkapazitäten im ersten Quartal dieses Jahres. Die Anzahl verfügbarer LKW bzw. Laderaum ging im Vergleich zum Vorjahr europaweit im ersten Quartal 2020 um drei Prozent zurück. In Deutschland sank die Zahl der Fahrzeugangebote sogar um 15 Prozent. Die Ursache: Einige Transportunternehmen haben aufgrund der rückläufigen Entwicklungen am Transportmarkt Teile ihrer Fahrzeugflotte mangels Auslastung vorübergehend vom Markt genommen. Zurzeit zeichnet sich beim Frachtangebot wieder ein leichter Aufwärtstrend ab.

Coronakrise wirkte negativ auf die positive Entwicklung im ersten Quartal

Das TIMOCOM-Transportbarometer zeigte mit Blick auf das gesamte erste Quartal 2020 bei Frachtangeboten in Europa insgesamt ein Plus von 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Transporte aus EU-Ländern in Richtung Italien stiegen um 26 Prozent, nach Polen sogar um 53 Prozent. Einen großen Anteil der Nachfrage an Laderaum betraf Kühlfahrzeuge. In der Spitze lagen hier Laderaumanfragen nach temperaturgeführten Transporten um 50 Prozent über den Werten des vergleichbaren Vorjahreszeitraums. Dies zeigt, dass die Marktentwicklung vor dem Einbruch durch den Lockdown im Vergleich zu 2019 zulegte. Es bleibt jedoch abzuwarten, wie sich die Transportwirtschaft im Zeichen der Corona-Pandemie weiterentwickelt.

Mehr Informationen in unserer Pressemitteilung zum TIMOCOM-Transportbarometer: www.timocom.de/newsroom/pressemitteilungen/timocom-transportbarometer-europas-transportmarkt-schlaegt-kapriolen


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