Herausforderung: Hohe Komplexität und kurzfristiger Transportbedarf 

Wenn bei AWS Schäfer eine Maschine ausgeliefert wird, geht es nicht um einen einzelnen Transport. Es geht um ein abgestimmtes Zusammenspiel mehrerer Transporte mit unterschiedlichen Anforderungen. Das Unternehmen entwickelt und produziert innovative Spezialmaschinen für die Rohrfertigung und beliefert Kunden weltweit, insbesondere im Offshore-Wind-Bereich. 

„In unserem Tagesgeschäft ist die Transportlogistik sehr flexibel, da das Transportvolumen mit den Auslieferungen der Aufträge schwankt“, sagt Sebastian Reuber. Er ist im Bereich Einkauf und Logistik für die Organisation und Koordination der Transportprozesse verantwortlich. 

An einem Beispiel veranschaulicht er die komplexe Auslieferung einer Maschine in Deutschland: 

„Da haben wir zunächst zwei spannende Spezialtransporte mit einer Breite von 4,5 Metern und einem Gewicht von je 53 Tonnen. Die übrigen Teile der Maschine passen auf drei normale LKW, die wir wöchentlich versenden. Für die Versorgung der Baustelle mit Kleinteilen setzen wir zusätzlich auf Transporter, die unser Montageteam Just-in-Time beliefern, da vor Ort nur begrenzter Lagerplatz zur Verfügung steht.“ 

Die Transportlogistik ist dementsprechend ein zentraler Bestandteil der Projektabwicklung. Sie muss sowohl planbare Lieferungen als auch kurzfristige Bedarfe zuverlässig abdecken. 

Wenn feste Partner kurzfristig keine Kapazitäten bereitstellen können, gestaltet sich die Beschaffung zusätzlicher Transportmöglichkeiten häufig zeit- und abstimmungsintensiv. In solchen Situationen war die Disposition früher auf manuelle Prozesse angewiesen: „Konnten unsere Stammspediteure keine Kapazitäten bereitstellen, blieb uns nur der klassische Weg – Hörer in die Hand.“ 

Herausforderungen 

  • Schwankender Transportbedarf durch projektgetriebenes Geschäft
  • Kombination aus Spezialtransporten, Standardtransporten und Just-in-Time-Lieferungen
  • Abhängigkeit von verfügbaren Kapazitäten bei Stammspediteuren
  • Hoher Zeitaufwand bei kurzfristiger Kapazitätssuche

Resultate

  • Höhere Flexibilität bei der Abdeckung kurzfristiger Transportbedarfe
  • Zuverlässige Organisation unterschiedlicher Transportanforderungen innerhalb eines Projekts
  • Ergänzung des bestehenden Partnernetzwerks durch schnellen Zugriff auf zusätzliche Kapazitäten
  • Schnellere Beschaffung passender Transportkapazitäten
  • Reduzierter manueller Aufwand in der Disposition

Lösung: Flexible Ergänzung fehlender Transportkapazitäten im Tagesgeschäft

„Als gelernter Spediteur kenne ich die Zeiten vor TIMOCOM sehr gut. Damals konnte es Stunden dauern, bis man für eine Teilpartie eine geeignete Verlademöglichkeit gefunden hatte. Manchmal waren sogar Umladungen notwendig. Das war eine echte Herausforderung in der Transportorganisation“, erinnert sich Sebastian Reuber. TIMOCOM habe den Prozess als digitales Tool wesentlich erleichtert. 

Grundsätzlich bevorzugt AWS Schäfer seine bewährten Partner. „Typischerweise greifen wir auf TIMOCOM zurück, wenn unsere festen Partner mit eigenem Fuhrpark keine Kapazitäten haben oder die Relation für einen Transport nicht passt.“ Dadurch sichert sich das Unternehmen Flexibilität, um kurzfristig passende Lösungen zu finden und Engpässe zu vermeiden. 

Vor allem hinsichtlich innerdeutscher Transporte sei die TIMOCOM Frachtenbörse dafür „unschlagbar“. Sebastian Reuber hat eine Transportvergabe besonders im Kopf: „Der Rekord zwischen Bedarf und Beladung liegt bei 10 Minuten. Der LKW hatte gerade bei einem Nachbarunternehmen entladen – das war Weltklasse.“ Bei weltweiten Transporten, wie zum Beispiel nach Asien, wird die Transportvergabe für den Containervorlauf über TIMOCOM abgewickelt. 

„Dank TIMOCOM muss ich nicht mehr stundenlang im Spediteur-Adressbuch nach passenden Partnern suchen, wenn es mal eng wird. Das spart super viel Zeit und macht den ganzen Ablauf viel entspannter und schneller“, so das Fazit von Sebastian Reuber. Der TIMOCOM Road Freight Marketplace habe sich als unverzichtbares Werkzeug für die Transportplanung etabliert, das durch einfache Bedienung und schnelle Lösungen überzeuge. 

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Über AWS Schäfer

AWS Schäfer ist ein international tätiger Hersteller von Spezialmaschinen für die Herstellung und Bearbeitung von Rohren. Das Unternehmen mit Sitz in Siegen entwickelt und produziert seine Anlagen in Deutschland und beliefert Kunden in über 30 Ländern.

Seit der Gründung im Jahr 1960 hat AWS Schäfer mehr als 3.100 Maschinen realisiert und ist insbesondere in Branchen wie Offshore-Wind, Petrochemie sowie Öl- und Gasindustrie aktiv. Die Lösungen sind überwiegend kundenspezifisch und auf spezifische Produktionsanforderungen ausgelegt.

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