Transportmarkt 19.03.2024
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Transportlogistik: 3 Herausforderungen, die Verlader im Logistikprozess meistern müssen

Wie Unternehmen aus Produktion und Handel Qualität sichern, Ineffizienzen in der Supply Chain eliminieren und auf Kapazitätsengpässe reagieren

Transportlogistik - Herausforderungen für Verlader

Ein effizienter Logistikprozess ist für Unternehmen aus den Bereichen Industrie und Handel von entscheidender Bedeutung, um die Waren termingerecht und kosteneffektiv zu ihren Zielorten zu bringen. Ein zentraler Aspekt ist für die Logistikverantwortlichen deshalb die Sicherung von Laderaumkapazitäten. Bei aller Kostensensibilität spielt gleichzeitig auch eine hohe Qualität bei der Durchführung des Transports eine Rolle. In diesem Blogbeitrag beschäftigen wir uns mit drei Herausforderungen, denen Verlader in Transport und Logistik gegenüberstehen und wie sie diese erfolgreich meistern können.

Supply-Chain-Optimierung im Transportprozess von der Anbahnung über die Planung bis hin zur Nachbereitung

Der Transportprozess verläuft vom ersten Schritt der Anbahnung über die Beauftragung, Planung und Durchführung bis zur abschließenden Nachbereitung. Alle Phasen müssen sorgfältig koordiniert werden, um maximale Effizienz und Kundenzufriedenheit zu gewährleisten. Die folgenden Herausforderungen müssen Auftraggeber von Transporten dafür überwinden.

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Anbahnung: Schwankende Transportpreise und fehlende Laderaumkapazität

In der Phase der Anbahnung geht es darum, den richtigen Geschäftspartner für den Transport zu finden, welcher die Fracht sicher und pünktlich zum Zielort bringt. Dafür ist ein qualitativ hochwertiges Transportnetzwerk mit der nötigen Flexibilität erforderlich. 

Eine langfristige Planung wird aufgrund schwankender Transportpreise sowie fehlender Laderaumkapazitäten erschwert. Vor allem Letzteres könnte sich im Hinblick auf den Fachkräftemangel bei verbesserter Marktlage zukünftig verschärfen. Es geht beim Aufbau des Transportnetzwerks dementsprechend auch um die Minimierung von Risiken.

Daher gilt es, die entsprechenden Vorbereitungen zu treffen. Es empfiehlt sich auf der einen Seite, einen Teil der Transportaufträge per Ausschreibungen an einen festdisponierten Fuhrpark zu vergeben und sich ein Netzwerk an bevorzugten Transportdienstleistern aufzubauen, die sich bei vorherigen Aufträgen bewährt haben. Das funktioniert zum Beispiel über eine geschlossene Frachtenbörse, die einen deutlich besseren Überblick über die angebotenen Aufträge bietet als der E-Mail-Verteiler.

Auf der anderen Seite sollte die nötige Flexibilität für kurzfristige Transportaufträge, Spitzlastzeiten und Kapazitätsengpässe der bevorzugten Partner durch eine klassische offene Frachtenbörse abgesichert werden.

Beauftragung, Planung und Durchführung: Fehlende Transparenz und aufwendige Kommunikation im Prozess

Auch ein qualitativ starkes Transportnetzwerk kann in den Phasen der Beauftragung, Planung und Durchführung dennoch Herausforderungen mit sich bringen. Denn viele Geschäftspartner bedeuten einen hohen Abstimmungsaufwand, der durch wechselnde Geschäftsbeziehungen sowie viele kurzfristige Einsätze erhöht wird. 

So ist es vor allem eine Herausforderung, dass es oftmals keine einheitliche Kommunikation gibt. Prozesse, Kommunikationswege und Dokumentationen unterscheiden sich von Geschäftspartner zu Geschäftspartner – und der Logistikverantwortliche im Unternehmen muss sich darin zurechtfinden.

Dazu kommen die Fragen, die sich im operativen Geschäft täglich stellen: Wo ist der LKW? Wann kommt unsere Fracht an? Ist die Ware erfolgreich angekommen? Die Kunden melden sich regelmäßig mit den gleichen Nachfragen. 

In der Beauftragung ist die Vergabe von Transportaufträgen mithilfe von E-Mail-Postfächern, Excel-Tabellen, Word-Dokumenten und Papier-Ordnern kompliziert und unübersichtlich. Alle Informationen müssen mühevoll aus den diversen Kommunikationskanälen mit den Geschäftspartnern herausgesucht werden. 

Einen besseren Überblick versprechen die digitalen Transportaufträge. Sie bieten eine direkte Datenübermittlung in das Transportmanagementsystem des Auftragnehmers – ganz ohne zusätzliche Logistiksoftware. Die Kommunikation mit den Geschäftspartnern verläuft so schnell und alle Informationen werden zentralisiert gesammelt. 

Das bedeutet einen deutlich verringerten Aufwand bei der Datenerfassung. Zudem werden Sprachbarrieren obsolet, da die Transportaufträge automatisch in die jeweilige Sprache des Auftragnehmers übersetzt werden. Eine weitere Verbesserung für die Kommunikation mit den Auftragnehmern ist die Live-Sendungsverfolgung, denn mithilfe der Echtzeit-Transportdaten werden sich wiederholende Rückfragen vermieden. 

Erfahren Sie in unserem kostenlosen Guide mit Checkliste, wie Sie sich von der Last manueller Transportprozesse befreien können.

Nachbereitung: Ineffiziente Abrechnungsprozesse

Pünktliche Zahlungen sind für Transportunternehmen ein entscheidender Faktor. Ein reibungsloser Abrechnungsprozess trägt dazu bei, das Vertrauen zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer zu stärken. Das fördert langfristige Partnerschaften. 

Gleichzeitig spart ein verschlankter Prozess auch auf Auftraggeberseite Zeit und Ressourcen. Zum Beispiel durch die Vermeidung der Kreditorenanlage. So wird eine transparente und effektive Zahlungsabwicklung zum Wettbewerbsvorteil, um sich den Zugang zu neuen Auftragnehmern zu sichern.

Der Aufwand lässt sich durch eine Single-Kreditor-Lösung reduzieren. Dabei besteht der administrative Aufwand aufgrund der aggregierten Rechnung nur noch aus wenigen Schritten.

Wettbewerbsfähigkeit mit effizienten Logistikprozessen sichern

Die Supply-Chain-Optimierung im Straßengütertransport erfordert eine ganzheitliche Strategie, um Herausforderungen von der Anbahnung bis zur Nachbereitung erfolgreich zu bewältigen. Die Implementierung eines qualitativ hochwertigen Transportnetzwerks, die Nutzung digitaler Tools zur Kommunikation und Koordination sowie die Optimierung der Abrechnungsprozesse sind entscheidend. Für die Umsetzung sind dabei meist nur kleine Änderungen erforderlich, die den Arbeitsalltag jedoch immens erleichtern. Eine effiziente Herangehensweise ist unerlässlich, um den Erfolg und die Wettbewerbsfähigkeit in der Logistikbranche zu sichern.

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