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Logistikwissen 19.10.2020
5 min

Smart Logistics ist stärkster Hebel für Kostenersparnis und Wachstum

Intelligente Verknüpfungen in der Transport- und Logistikbranche so wichtig wie nie

Smart Logistics senkt die Kosten in der Lieferkette.

Smart Logistics senkt die Kosten in der Lieferkette. Das ist das Ergebnis einer Studie des Beratungshauses PwC. Doch was ist mit dem Begriff gemeint und was heißt das konkret für logistische Prozesse? In diesem Blogartikel zeigen wir, wie wichtig eine intelligente Vernetzung für die Logistik ist und wie Sie dies als Unternehmen umsetzen können.

In den vergangenen Jahren hat die Digitalisierung auch der Logistikbranche maßgebliche Prozessoptimierungen beschert. Darin wurden eine Reihe von technologischen Innovationen eingesetzt, um Prozesse und Aktivitäten zu verbessern. Künstliche Intelligenz wird in der Lagerlogistik immer stärker angewandt, die Kommissionierung von Waren wird immer mehr automatisiert und der noch teils recht fehleranfällige Prozess des Palettentauschs wird zusehends digitalisiert. Dies sind nur einige Beispiele, die zeigen, wie sehr die Digitalisierung bereits Prozesse vereinfacht und beschleunigt hat

Smarte Verknüpfung als Schlüssel für eine effiziente Supply Chain

Dabei geht es nicht nur darum, bisherige Prozesse zu digitalisieren, sondern diese miteinander zu verknüpfen. Smart Logistics meint also eine intelligente Verbindung von Frachtführern, Spediteuren, Produzenten und Endkunden – sowie ihrer Programme und Systeme, die sie anwenden. Dies erst erlaubt Interaktivität und effiziente Planung über die Grenzen des eigenen Unternehmens hinaus.

Denn diese arbeiten selten allein, sondern fast immer zusammen mit Partnern wie Spediteuren, Transportunternehmen oder Lagerdienstleistern. Das ist wirtschaftlich sinnvoll, vor allem für produzierendes Gewerbe, das den Transport nicht mehr im eigenen Haus abwickelt und beispielsweise keine eigene Flotte mehr unterhält. Für Unternehmen erhöht sich aber die Anzahl der Partner und externen Arbeitsprozesse, die zur Auslieferung der Waren koordiniert werden müssen. In Zukunft gilt es also umso mehr, Systeme sowohl innerhalb als auch außerhalb des Unternehmens vollständig miteinander zu verbinden. Smart Logistics ist der Schlüssel zu einer intelligenten Logistik.

Eine effiziente Supply Chain als Schlüssel zur Kostensenkung

In einer Studie der Unternehmensberatung PricewaterhouseCooper, kurz PwC, die im April 2020 erschien, wurden mehr als 1.600 Führungskräfte aus 33 Ländern zu zukünftigen Entwicklungen befragt. Die Teilnehmer gaben an, dass die wichtigste Aufgabe für die Zukunft die Effizienzsteigerung der Lieferkette ist. Um auf sich stetig ändernde Marktanforderungen reagieren zu können, zum Beispiel aufgrund der Verbreitung des Corona-Virus und daraus entstehenden Auswirkungen, sind vollständig vernetzte Supply-Chain-Ökosysteme nötig, um erfolgreich zu bleiben.

Da die Bedeutung der Lieferkettenexzellenz bekannt war, haben die befragten Unternehmen stark in diese investiert. Dies führte im Geschäftsjahr 2019 zu höheren Umsätzen und geringeren Kosten von knapp 7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Mehr als 50 Prozent der Befragten, die zuvor in die Supply-Chain-Exzellenz investiert hatten, gaben an, dadurch einen positiven oder sogar sehr positiven Effekt auf ihr Unternehmen registrieren zu können. Sie sahen in Smart Logistics den stärksten Hebel für Kosteneinsparungen und Wachstum. 59 Prozent planen auch weiterhin in smarte Logistik zu investieren.

Nicht bloß graue Theorie: Smart Logistics in der Praxis

Laut PwC-Studie bedeutet Supply-Chain-Effizienz auch, dass Ladung auf einem vollständig vernetzten Transportmarkt angeboten wird, um den besten Preis zu erhalten und schnellstmöglich einen Transporteur zu finden. Das Matching läuft also über einen digitalen Partner, der automatisierte Prozesse zwischen den Geschäftspartnern ermöglicht. TIMOCOM hat diese Vision in der Logistik in Teilen bereits umgesetzt. Durch IT-Schnittstellen, sogenannte APIs, zu anderen Partnern können logistische Prozesse deutlich beschleunigt und effizienter gestaltet werden. Partnerunternehmen können beispielsweise dank der Schnittstelle Frachtenbörse aus ihrer firmeninternen Logistiksoftware heraus Frachten und Laderaum in der Frachtenbörse des Smart Logistics System von TIMOCOM suchen und anbieten. Eine doppelte Eingabe in zwei Systeme ist dann nicht mehr nötig. Die Zeitersparnis ist enorm.

Smarte Unterstützung auch in unsicheren Zeiten

Die PwC-Studie zeigt zusätzlich, dass intelligente Verknüpfungen in der Transport- und Logistikbranche so wichtig sind wie nie. Und dennoch: „Kleinere Unternehmen scheuen oftmals die hohen Investitionskosten“, sagt Stefan Schrauf, Partner und Leiter Operations und Supply Chain Europa bei PwC. Damit ist nicht nur allein Geld gemeint. Das Beraterhaus rät für eine erfolgreiche Implementierung einer Supply-Chain-Effizienz nicht nur die Integration neuer IT-Technologien im Unternehmen, sondern eine vollständige Transformation bisheriger Prozesse. Systeme wie das von TIMOCOM bieten dagegen die technischen Vorteile, ohne die monetären oder operativen Nachteile zu liefern.

Für die Verwaltung und Optimierung logistischer Prozesse ist es also besonders wichtig, eine reibungslose Integration bestehender Partner im gesamten Logistikkreislauf sicherzustellen. Durch die nahtlose Verknüpfung dieses Netzwerks können Unternehmen ihr Logistiknetzwerk zu einem Wettbewerbsvorteil wandeln, der ihnen hilft, verschiedenen Marktanforderungen besser zu begegnen. Besonders während der Corona-Pandemie zeigte sich, wie schnell und drastisch sich Marktlagen ändern können. Deshalb ist es wichtig, in die Effizienz der Lieferkette zu investieren, um als Unternehmen auch weiterhin agil und flexibel arbeiten zu können.



Sind Sie neugierig auf das Smart Logistics System von TIMOCOM und die weiteren Services des IT-Dienstleisters, können Sie sich

Hier informieren

 

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