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News 29.12.2021
6 min

Das sind die Top 6 Logistik-Trends für das Jahr 2022

Lieferkette erfolgreich sichern und Wettbewerbsvorteile nutzen

Festplatte auf der sich am Rand Kartons und in der Mitte ein Chip mit einem Flugzeug, LKW, Gabelstapler, Landkarte und Stoppuhr befinden

Hinter der Logistikbranche liegen herausfordernde Jahre. Die zunehmende Globalisierung und die damit einhergehenden weltweiten Warenströme haben zu einem Anstieg der Nachfrage nach logistischen Dienstleistungen geführt. Durch Produktionsengpässe, Lieferverzögerungen und Containerstaus hat sich der Druck auf die Branche im Jahr 2021 zusätzlich erhöht.

Auch 2022 wird die Branche mit besonderen Herausforderungen konfrontiert sein. Das Beobachten von Trends kann dabei helfen, das eigene Unternehmen an die Bedürfnisse des Marktes anzupassen und so die eigene Lieferkette nachhaltig zu sichern sowie einen Wettbewerbsvorteil zu erzielen. Im Folgenden erfahren Sie mehr über die wichtigsten Trends und Innovationen der Logistikbranche für das Jahr 2022.

Oft ist es schwer, alle Trends in den eigenen Transportprozessen zu berücksichtigen. Doch das Smart Logistics System von TIMOCOM steht Ihnen dabei mit seinem umfassenden und flexiblen Angebot zur Seite. Überzeugen Sie sich selbst.

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1. Logistics goes green

Nachhaltigkeit – ein Trend, der bereits 2021 in allen Lebensbereichen sehr präsent war. Diese Präsenz wird sich 2022 noch weiter verschärfen. Wer auf den Nachhaltigkeit-Zug aufspringt, wird sich damit 2022 einen echten Wettbewerbsvorteil innerhalb der Logistikbranche verschaffen können.

Gepusht wird der Trend einerseits durch den Einfluss der Konsumenten, deren Wunsch nach einer nachhaltigen Supply Chain immer größer wird. Auf der anderen Seite macht das Inkrafttreten des neuen Lieferkettengesetzes, das Unternehmen für Menschenrechtsverstöße ihrer Lieferanten strafbar macht, eine nachhaltige Lieferkette nahezu unabdinglich.

Die Logistik wird damit vor gleich mehrere Herausforderungen gestellt. Nachhaltigkeit bei Verpackungen, Transportmitteln und Transportwegen müssen in den Fokus gerückt werden. Zudem sollten Prozesse so transparent sein, dass es problem- und lückenlos möglich ist, die Herkunft jeder einzelnen Komponente nachzuweisen.

Mögliche Ansätze um die Transportprozesse in ihrem Unternehmen nachhaltiger zu gestalten zeigt der folgende Blogartikel auf.

2. Transparenz durch Innovation

Kaum ein Trend wird im Jahr 2022 so von Bedeutung sein, wie die Transparenz innerhalb der Lieferkette.

Eine transparente Supply Chain bietet die Möglichkeit, Risiken innerhalb des Liefernetzwerkes zu identifizieren und zu beseitigen und sich so einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. Erreichbar wird diese Transparenz durch die Digitalisierung sowie den Einsatz innovativer Technologien. Unternehmen sollten ihre logistischen Prozesse daher im nächsten Jahr genauer unter die Lupe nehmen. So können Optimierungspotenziale identifiziert und anschließend genutzt werden.

Neben dem Fortbestand der Lieferkette ist auch eine Sicherung langfristiger Geschäftsperspektiven möglich.

3. Revolution durch Robotik & autonomes Fahren?

Neben der Digitalisierung wird 2022 auch die Automatisierung eine große Rolle in der Logistikbranche spielen. So können Trends wie Robotik und das autonome Fahren dabei helfen, Logistikprozesse noch effizienter zu gestalten und Kosten zu senken.

Bereits heute arbeiten die modernsten Lager-Roboter so präzise, dass sie problemlos und ohne eine Gefahr darzustellen neben ihren menschlichen Kollegen eingesetzt werden. In der Zukunft könnten sie zudem eine entscheidende Rolle bei der Be- und Entladung von LKW spielen.

Auch der Trend des autonomen Fahrens wird das Jahr 2022 prägen. Schon in den vergangenen Jahren haben große Logistikunternehmen wie DHL oder UPS in die Forschung investiert. Kein Wunder, schließlich bringen autonome Fahrzeuge viele Vorteile mit sich. So sorgt die Automatisierung von Lieferungen neben einer Kostensenkung und Effizienzsteigerung auch dafür, Transporte von der menschlichen Komponente unabhängig zu gestalten. Faktoren wie Fahrerengpässe, Ruhezeiten oder schlechte Wetterbedingungen stellen dann keine Herausforderung mehr dar.

2022 liegt der Fokus jedoch erst einmal darauf, die Technologien weiterzuentwickeln. 

4. Spezialisten gefragter denn je

Trotz Robotik und autonomen Fahrzeugen wird der Mensch auch 2022 für die Logistik unverzichtbar bleiben. Jedoch werden die Anforderungen an ihn wachsen und es wird zunehmend wichtiger, gut über die neuesten Technologien informiert zu sein.

Am gefragtesten werden Spezialisten auf den Gebieten Prozessautomatisierung, Big Data, IoT und Künstliche Intelligenz sein. Aufgrund der hohen Nachfrage und des weiterhin anhaltenden Fachkräftemangels wird es jedoch schwierig, gute Kandidaten zu finden.

Unternehmen müssen sich daher Gedanken machen, wie sie potenzielle Bewerber für sich gewinnen können. Der Trend geht dahin, Anreize wie beispielsweise eine faire Gehaltsstruktur, flexible Arbeitszeiten oder eine moderne Arbeitsumgebung zu schaffen.

5. Letzte Meile: Urbane Minilager statt riesiger Logistikzentren

Der Online-Handel boomt und mit ihm auch die berühmte Letzte Meile. Während Trends wie Same-Day-Delivery oder kostenloser Versand und Rückversand beim Konsumenten für Glücksgefühle sorgen, lösen sie in der Logistik das genaue Gegenteil aus. Das wachsende Verkehrsaufkommen, die zunehmende Urbanisierung und hohen Kosten stellen die Branche täglich vor enorme Herausforderungen.

Die Antwort auf das Problem könnten sogenannte Micro Warehouses sein. Das sind kleine Lagerräume, die Waren, insbesondere in dicht besiedelten Gebieten, näher an den Kunden bringen. Sie helfen dabei, die Letzte Meile schneller und effizienter zu gestalten und der steigenden Nachfrage nach Lieferungen innerhalb kürzester Zeit gerecht zu werden. Sie eignen sich besonders für Konsumgüter, deren Lagerung keine bestimmten Kriterien, wie z.B. die Einhaltung der Kühlkette, erfordert. Doch Start-ups wie Flink oder Gorillas beweisen bereits das Gegenteil und zeigen, dass auch das Lagern von Lebensmitteln in Mikrolagern möglich ist.

6. No risk, no fun? Nicht in der Logistik

Die Coronapandemie hat gezeigt, wie leicht veränderte Rahmenbedingungen das empfindliche Konstrukt der globalen Lieferketten durcheinanderbringen können. Und auch zukünftig ist damit zu rechnen, dass andere Faktoren die Supply Chain gefährden werden.

Ein gewissenhaft ausgearbeitetes Supply Chain Risk Management hilft dabei, die Lieferkette krisenfest zu gestalten und die Lieferfähigkeit sowie eine gute Marktpositionierung nachhaltig zu sichern. Unternehmen sollten daher mögliche Risiken identifizieren, ein Supply Chain Risk Management implementieren und Notfallmaßnahmen bestimmen, sofern dies nicht bereits geschehen ist.

Fazit

2022 wird das Jahr der Innovation. Neue Technologien, ein besonderer Fokus auf Nachhaltigkeit und eine Urbanisierung der Transportprozesse werden die Logistik nachhaltig prägen.

Der Bedarf an Spezialisten wird durch Technologien wie Big Data, IoT und KI stark ansteigen. Aufgrund des Fachkräftemangels müssen Unternehmen nun ihre Arbeitgeberattraktivität unter Beweis stellen. Welche Rolle die Robotik oder das autonome Fahren in Zukunft dabei spielen könnten, wird sich im Laufe des Jahres vermehrt zeigen.

Auch das Thema Sicherheit spielt 2022 eine zentrale Rolle. Transparenz und ein stark aufgestelltes Supply Chain Risk Management sind dabei die Schlüssel zum Erfolg. Hier kann der Einsatz innovativer Technologien von Vorteil sein, um Transparenz zu schaffen. Dadurch können Optimierungspotenziale gehoben und letztendlich der Fortbestand der Lieferkette gesichert werden.

Das Smart Logistics System von TIMOCOM setzt genau an dieser Stelle an und unterstützt Sie dabei, Ihre Transportprozesse schnell und effizient abzuwickeln. Sie behalten die Kontrolle über den Sendungsstatus, können Aufträge in wenigen Minuten vergeben und digital bearbeiten. Die Partnerschaft mit JITpay ermöglicht zudem eine garantiert zuverlässige und sichere Bezahlung.

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Marie-Luise Neas

Marie-Luise Neas

Marketing Communications Manager

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