Transportmarkt 07.05.2020
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So kommen Sie sicher und flexibel durch die Krise

Dem Logistik-Preiskampf erfolgreich entgegenwirken

Eine Person schreibt mit einem Stift auf einem Tablet

In der Krise gibt es nicht nur Hiobsbotschaften, sondern auch Entwicklungen, die manchen Branchen oder Unternehmen sehr gelegen kommen – vermeintlich. Denn ein Aspekt darf in einer Krise nicht außer Acht gelassen werden: Es gibt auch eine Zeit nach der Krise. Für diese Zeit stellt momentan jeder Unternehmer und jeder Akteur am Wirtschaftsstandort Deutschland die Weichen. Die Logistik ist als einer der wichtigsten Wirtschaftszweige ein Indikator dafür, in welche Richtung Deutschland steuert. Die Weichenstellung sorgt jedoch zunehmend für Preiskämpfe und fehlgeleitete Entwicklungen in der Transportbranche. Jetzt ist es an der Zeit gegenzusteuern.

Sicherheit und Flexibilität sind das A und O in Krisensituationen. Ein großes Netzwerk ist dabei der Schlüssel zum Erfolg. Das Smart Logistics System von TIMOCOM hält mit über 135.000 Nutzern immer den richtigen Partner für Sie bereit.

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Der Alltag im Straßengüterverkehr: Wenn der Preiskampf die Norm ist

Das Rückgrat der deutschen Logistikbranche bilden kleine und mittelständische Transportunternehmen und Logistikdienstleister. Diese KMU erleben selbst in krisenfreien Zeiten einen harten Preiskampf. Schon lange gilt eine Marge zwischen drei bis fünf Prozent als guter Gewinn.

In einer regulären Marktsituation können Leerfahrten weitestgehend vermieden werden. Fahrzeuge, die für unterschiedliche Frachten eingesetzt werden, fahren nur in seltenen Fällen leer von einem Auftrag zum nächsten. Grund dafür ist, dass selbst im „Normalzustand“ der Konkurrenzkampf, und somit der Preiskampf, so hoch ist, dass in der Regel nur ein Weg bezahlt wird. Für die Rücktour wird daher ein meist ein weiterer Auftrag angenommen.

Sind genügend Transporte im Markt und die entsprechende Nachfrage vorhanden, finden Frachtführer oder Disponenten leicht eine passende Tour, um kostendeckend zu wirtschaften.

Der Ausnahmezustand: Wie Corona den Preiskampf verschärft

Das Coronavirus infiziert unsere Wirtschaft in jedem Bereich. Dies zeigt sich aktuell sehr stark an dem Verhältnis von Fracht zu Laderaum.

Seit mehr als zehn Jahren beobachtet das TIMOCOM Transportbarometer die Entwicklungen am Transportmarkt. Als Marktindikator stellt das Barometer die tagesaktuelle Angebotslage von Fracht- und Laderaumkapazitäten im Straßengüterverkehr in 44 Ländern Europas dar. In der Spitze werden täglich bis zu 750.000 Fracht- und Laderaumangebote verzeichnet. In der Kalenderwoche 13 lag jedoch der Höchstwert bei 350.000 Transportnachfragen und -angeboten täglich. Dabei hat sich das Verhältnis von Nachfrage nach Frachtraum zu Angeboten von Kapazitäten zeitweilig ins Gegenteil verkehrt: von zuvor ca. 70:30 hin zu 30:70. Dies verdeutlicht, dass ein Marktgleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage aufgrund der Pandemie immer noch weit entfernt ist.

Frachtführer finden so kaum noch Rückladungen. Die Transportpreise entwickeln sich immer weiter nach unten. Den Frachtführern ist es kaum noch möglich, ihre Kosten zu decken. Unabhängig vom Preis nehmen sie daher fast jede Tour an. Preiskampf wird zum Überlebenskampf.

Die Macht des Einkaufs: Überlebenskampf oder Solidarität?

Auch produzierende Unternehmen stehen aufgrund der Corona-Krise vor großen Herausforderungen. Preissensibilität ist auch hier aktuell keine Tugend, sondern ein Muss. Nichtsdestotrotz müssen Verlader und Einkäufer im Rahmen ihrer Möglichkeiten faire Preise anbieten. Im Fernverkehr müssen Preise gezahlt werden, die es Transportunternehmern ermöglichen, einigermaßen kostendeckend zu überleben. Aktuell ist dies nicht immer der Fall.

Wer momentan sehr günstige Transporte einkaufen kann, muss sich der Konsequenzen seiner Preisgestaltung und Verantwortung bewusst sein. Gedrückte Preise drückt und Transporte, die unter Wert eingekauft werden, führen zu einem Markt, der weniger Kapazitäten bietet. Darüber hinaus werden dann eine Hand voll große Player die Verfügbarkeit sowie den Preis von Transportdienstleistungen bestimmen. Dieser „neue“ Transportmarkt würde kaum noch regional geprägte Unternehmen aufweisen.

Ein Vorteil nicht nur in der Krise: Flexibilität

Um dieser Entwicklung gegenzusteuern, kommt vor allem ein Aspekt zum Tragen: das Sichern einer gesunden Marktstruktur mit unterschiedlichen Akteuren, die Angebot und Nachfrage flexibel bedienen können.

Sobald sich die Lage entspannt hat, wird die Nachfrage nach Transportkapazitäten wieder steigen. Dann muss eingelagerte Ware verteilt werden. Komponenten und Bauteile müssen an die Produktion geliefert und die Fertigwaren zum Kunden gebracht werden. Daher müssen bestehende Geschäftsbeziehungen weiterhin gepflegt und neue aufgebaut werden. Zudem ist es wichtig Infrastrukturen und Systeme aufrechtzuerhalten.

Flexibilität ist sowohl während als auch nach der Krise ein entscheidender Faktor. Weniger Transportdienstleister verringern jedoch diese Flexibilität. Wer vorausschauend handelt, verteilt seine Aufträge auf viele Dienstleister. Mit einem Netzwerk aus über 135.000 Nutzern hilft das Smart Logistics System vom TIMOCOM Unternehmen dabei.

Unternehmen können hier unter anderem:

  • Fracht- und Lagerraumangebote finden,
  • auf Ausschreibungen bieten,
  • neue Dienstleister für ihre Transporte engagieren
  • oder sich selbst als Dienstleister bewerben.

Damit unterstützt das Smart Logistics System kleine und mittelständische Frachtführer dabei, die Krise erfolgreich zu meistern und gibt Einkäufern mehr Flexibilität bei der Auswahl ihrer Geschäftspartner und ihrer Preisgestaltung.

Sind Sie bereit für den nächsten Schritt in Richtung Zukunft? Dann bauen Sie jetzt Ihr Netzwerk mit dem Smart Logistics System von TIMOCOM aus und sichern Sie so Ihre Transportaufträge und Ihre Flexibilität.

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