skip navigation
News 05.04.2022
6 min

25 Jahre Zeitersparnis – ältester TIMOCOM Kunde Dallmaco im Interview

Wilhelm Dallmann, Geschäftsführer der Dallmaco Speditionsges. mbH, sitzt in seinem Lager, umgeben von Hochregalen und Paletten.

2022 ist das Jubiläums-Jahr von TIMOCOM. Seit 25 Jahren begleiten wir die Logistikbranche mit Hilfe des Smart Logistics System auf ihrem Weg hin zur Logistik 4.0. Weggefährte seit der ersten Stunde ist die Dallmaco Speditionsges. mbH.

Die Spedition aus Welle bei Hamburg ist selbst erst fünf Jahre alt, als sie 1997 mit unserer neu gegründeten Frachtenbörse ihre ersten Schritte in Richtung digitale Logistik wagt. Mit ihrem Geschäftsführer Wilhelm Dallmann tauchen wir in unsere gemeinsame Geschichte ein, schauen auf die Herausforderungen von damals und erfahren, welche Vorteile das System für Dallmaco bis heute bereithält.

Herr Dallmann, zunächst vielen Dank, dass wir Sie heute treffen dürfen.

Die Zeit nehme ich mir sehr gerne. Die Anfrage hat mich gefreut. Immerhin haben wir TIMOCOM damals mit aus der Taufe gehoben, wenn man so will.

Seit 25 Jahren arbeiten wir zusammen. Ganz spontan: Was verbinden Sie mit TIMOCOM und dieser langjährigen Partnerschaft?

Viele schöne persönliche Erinnerungen, die mit Jens Thiermann und der damaligen Zusammenarbeit beginnen, also noch vor der TIMOCOM Zeit.
Geschäftlich und bezogen auf TIMOCOM kann ich sagen, Dallmaco war damals fünf Jahre alt und – wie heute noch immer – neugierig und offen für Neues. Dann kam TIMOCOM und hatte dieses verlockende Angebot, Kontakte und offene Transporte digital abzubilden. Einige dieser Kontakte im System kannte man schon, somit war direkt eine Vertrauensbasis vorhanden, die nach wie vor besteht.

Können Sie die Arbeit mit der noch jungen Frachtenbörse, die es damals ja noch ausschließlich war, beschreiben?

Damals lief das Internet über ein Modem. Ich erinnere mich, dass unseres immer laut quietschte und das Laden etwas dauerte. Die Frachtenbörse hatten wir auf einem zentralen Rechner installiert und jeden Morgen war die Spannung groß, ob und, wenn ja, welche Angebote per Datenfernübertragung neu in der Börse eingespielt worden waren.
Fanden wir etwas Interessantes, haben wir das Angebot ausgedruckt und es per Fax bei dem Anbieter angefragt oder man rief sich an. Allerdings noch nicht über die automatische Anwahl. Parallel lief also noch vieles manuell.
Übrigens hatte die TIMOCOM ID damals noch gar nichts zu sagen.

Lassen Sie uns einen kleinen Vergleich machen: Was waren vor 25 Jahren die größten Zeitfresser? Was war damals selbstverständlich und wird heute als umständlich angesehen?

Rückblickend sind die manuellen Abläufe damals richtige Zeitfresser gewesen. Damals konnte man von mindestens 30 Minuten ausgehen, ehe für die Erstellung eines Transportauftrags überhaupt alle notwendigen Dokumente vorlagen. Arbeitete man mit einem Unternehmen im Ausland zusammen, wurden daraus auch mal Stunden, zumal Nachrichten häufig per Telex übermittelt wurden und Verbindungen oft abbrachen. Aber es war normal, man kannte es gar nicht anders. Heute, wo man hohe Geschwindigkeiten gewohnt ist, Dokumente einfach hochgeladen werden können und Aufträge per Klick erstellt werden, kann man sich die Hürden von damals kaum noch vorstellen. Bis ein Transportauftrag final ist, braucht es höchstens noch drei Minuten.

Die damalige Arbeitsweise ist das eine, eigene Herausforderungen das andere. Welche Herausforderungen hatte Dallmaco, als das Unternehmen 1997 TIMOCOM Kunde wurde? Was hat Sie damals dazu gebracht, Ihr Vertrauen in dieses neue Format zu setzen und einer der ersten Kunden zu werden?

Unsere Herausforderung waren Leerfahrten: Unsere Fahrzeuge fuhren im Zweifel 1.000 Kilometer leer zurück. TIMOCOM hielt eine einfache Lösung dafür bereit.
Wahrgenommen haben wir bei TIMOCOM neben den technischen Vorteilen auch die Abrechnung über eine monatliche Pauschale für die Nutzung des Zugangs. Die Abrechnung für die Dienstleistung an sich – und so ist es bis heute – passiert zwischen den Vertragspartnern für eine tatsächlich erbrachte Leistung.
Abgesehen davon herrscht in der Frachtenbörse eine Atmosphäre von Vertrauen. Wer bei TIMOCOM Kunde ist, gibt freiwillig von sich etwas preis. Diese positive Einstellung pro Transparenz war etwas Neues. Dann kamen immer mehr Bekannte hinzu, was die Seriosität noch untermauerte und heutzutage schon Qualitätskriterium genannt werden kann.

25 Jahre später – es ist viel passiert. Wobei hat Ihnen TIMOCOM rückblickend vor allem geholfen? Können Sie dies in Zahlen ausdrücken?

Den Anwendungen von TIMOCOM verdanken wir auf Prozessebene 80 Prozent Zeitersparnis, da wir mit dem System und seinen Schnittstellen unsere Auftragsbearbeitung komplett digital abwickeln können. Zudem konnten wir die Anzahl an Leerfahrten deutlich reduzieren. Die Umkreissuche in der Frachtenbörse hat uns sehr dabei geholfen, Frachten für Rückfahrten aus peripheren Gegenden zu finden.
Außerdem hat uns die internationale Ausrichtung des Systems geholfen, neue Märkte zu erschließen. 2015 haben wir z. B. in Bosnien einen Standort eröffnet. Ohne TIMOCOM wäre vermutlich der Kontakt dorthin nie zustande gekommen. Aber wir haben nicht nur neue Märkte erschlossen, sondern bekommen auch ein besseres Gefühl für sie, die Menschen und ihre landestypischen Gepflogenheiten.
Auch Angebotsvergleiche waren vor TIMOCOM nur schwer möglich. Somit konnten wir uns als junges Unternehmen sehr viel abschauen – wie verargumentieren andere ihre Preise, was legen sie zugrunde, wie gehen sie in die Verhandlung?
Hilfe bietet das System also in den unterschiedlichsten Bereichen.

Das freut uns, vielen Dank! Jetzt sind wir schon bei der letzten Frage angekommen und würden gern einen Blick in die Zukunft werfen. Was geben Sie TIMOCOM für die nächsten 25 Jahre mit auf den Weg?

Das TIMOCOM System war von Beginn an einfach. Ungeachtet von Neuerungen, die das System an sich immer komplexer machten, blieb die Bedienung einfach. Wenn wir neue Kollegen einarbeiten, auch Quereinsteiger oder Auszubildende, die noch nie mit dem System gearbeitet haben, sind sie nach einem Tag eingewiesen. Behalten Sie diese Einfachheit unbedingt bei. 
Abgesehen davon: Sie stehen in der Branche für Innovation und ich kann mir vorstellen, dass TIMOCOM die Digitalisierung der Logistik weiterhin maßgeblich vorantreiben wird.

 

Übrigens: Die Dallmaco Speditionsges. mbH wird in diesem Jahr 30. Wir nutzen diese Gelegenheit, gratulieren ganz herzlich und wünschen weiterhin gute Geschäfte sowie allzeit gute Fahrt!

 

Das könnte Sie auch interessieren:

Kein Geheimnis: Das steckt hinter dem Erfolg der TIMOCOM Frachtenbörse

25 Jahre Frachtenbörse: TIMOCOM hat den europäischen Straßengüterverkehr nachhaltig beeinflusst

Marie-Therese  Hendricks

Marie-Therese Hendricks

Marketing Communications Manager

Schlagworte:

Werden Sie zum Branchen-Insider

Erhalten Sie regelmäßig relevante Artikel, wertvolle Fachbeiträge und exklusive Anwenderberichte!

Newsletter-Anmeldung

Alle mit '*' markierten Felder sind Pflichtfelder, bitte unbedingt ausfüllen.

Mit dem Absenden Ihrer Registrierung bestätigen Sie Ihr Einverständnis mit unseren Datenschutzrichtlinien.

Newsletter-Anmeldung:


Ihre persönlichen Daten (E-Mailadresse, Name und Vorname) werden für die Informationszusendung von TIMOCOM GmbH an die Datenbank der SC-Networks GmbH (Registergericht: Amtsgericht München, Registernummer: HRB 14 65 73), Enzianstr. 2 in 82319 Starnberg weitergegeben. Die SC-Networks GmbH unterwirft sich dem Bundesdatenschutzgesetz, sowie den Weisungen der TIMOCOM GmbH.

nach oben