skip navigation
Transportmarkt 09.03.2021
5 min

Mehr Puste auf der letzten Meile: Welche Lösungen Ihnen wirklich weiterhelfen

Der boomende E-Commerce wird in den kommenden Jahren die Probleme auf der letzten Meile noch verschärfen.

Eine lebenswerte Umgebung für Menschen schaffen, indem CO²-Emissionen reduziert werden. Das ist eine von vielen Aufgaben der Zukunft, die den Güterverkehr betreffen. Nun lässt sich die Logistik nun mal nicht aus den Städten streichen – ist sie doch wichtige Lebensader für Waren aller Art.

 

Sie möchten Fracht schnell und einfach vergeben können? Dann nutzen Sie Europas größte Frachtenbörse dafür.

Jetzt testen

Ein Boom mit Folgen

E-Commerce boomt und das bereits seit Jahren. Der Anstieg des Paketvolumens wird laut einer Studie der Firma Pitney Bowes von Oktober 2020 auch weiter anhalten. Das US-amerikanische Unternehmen ist weltweit eines der größten Technologieunternehmen, das Lösungen für die Bereiche E-Commerce und Paketversand anbieten. Ihrer Prognose nach wird sich das weltweite Paketvolumen innerhalb der kommenden sechs Jahre verdoppeln auf 262 Mrd. Pakete.

Die Konsequenz: Kaufen immer mehr Menschen im Internet ein, muss die Ware auch geliefert werden. Im B2C-Bereich ist das häufig die Haustür des Kunden, was in der Transport- und Logistikbranche als letzte Meile bezeichnet wird. Gerade dieser Teil der Lieferkette ist einer der kompliziertesten, da zahlreiche Herausforderungen damit verbunden sind.

Denn nimmt der Online-Handel zu, erhöht sich der Verkehr in der Stadt. Gleichzeitig steigen die Schadstoffemissionen, verursacht durch leichte und schwere Nutzfahrzeuge. Dies führt in Städten und Ballungsräumen zu zusätzlichen Verkehrsschwierigkeiten: erhöhte Feinstaub- und Lärmbelastungen sowie Stau.

Für Fahrer bedeutet das ebenso Stau, rote Ampelphasen und Zeitdruck auf der letzten Meile. Hinzu kommt, dass es immer mehr Menschen in die Stadt oder ihre Nähe zieht. Dies multipliziert die Schwierigkeiten auf der letzten Meile.

Die Europäische Kommission nimmt sich dieses Problems an. „Der Verkehr sollte vor allem in Städten drastisch weniger umweltschädlich werden“ heißt es in der Mitteilung der Europäischen Kommission. Bis 2030 muss der bisherige Schadstoffausstoß deutlich gesenkt werden, um den EU-Klimazielen schneller zu entsprechen als es bisher der Fall war. Der Güterverkehr muss dieses Ziel mittragen. Bisherige Transportsysteme sollen effizienter genutzt werden, um umweltschonenden und nachhaltigen Verkehr zu ermöglichen.

Neue Herangehensweisen müssen also her, wenn man nachhaltigeren Verkehr für Städte und ihre Bewohner schaffen will. Doch was entlastet die letzte Meile? Wir geben drei digitale Lösungen, die dabei helfen, Transporte auf der letzten Meile zu optimieren.

Mit drei Schritten effizienter auf der letzten Meile:

Kooperation

Laut einer Studie des BVL zum Verkehrsfluss in deutschen Städten möchten Logistiker in Zukunft Schwierigkeiten auf der letzten Meile durch Kooperationen angehen. Knapp die Hälfte der Befragten gab an, die Zusammenarbeit mit anderen Händlern und Lieferanten sei in Planung.

Im Netzwerk von TIMOCOM gibt es mehr als 45.000 geprüfte Unternehmen. Darin finden Sie leicht den für Sie passenden Geschäftspartner. Nicht nur für die letzte Meile gibt es die Möglichkeit, in der Anwendung Transportaufträge im Smart Logistics System Favoriten-Listen anzulegen. Vor Beauftragung können Geschäftspartner per Filter ausgewählt werden, mit denen man erneut zusammenarbeiten möchte. Disponenten greifen ganz einfach auf das Netzwerk an bewährten Partnern zurück und suchen für den Transport den jeweils passenden Dienstleister.

Bündelung von Waren für die Zustellung

In genannter Studie des BVL gaben die Befragten an, dass eine Transportkonsolidierung wichtig bis sehr wichtig für sie ist. Das Bündeln verschiedener Sendungen in einem Transport gewinnt für Speditionen zusehends an Bedeutung, wenn Sendungen immer kleinteiliger werden. Gerade Handel und produzierendes Gewerbe greifen für Auslieferungen immer häufiger auf externe Logistikdienstleister zurück. Zwar haben zahlreiche Unternehmen eigene Disponenten, doch nicht-regelmäßige Transporte werden häufig mithilfe einer Frachtenbörse abgewickelt. Auftraggeber haben so die Möglichkeit, Voll- oder Teilladungen flexibel transportieren zu lassen. Für Transporteure ist das ebenfalls vorteilhaft: Sie lasten ihre eigene Flotte aus und vermeiden Leerfahrten.

Effiziente Flottenauslastung

Auch im Hinblick auf das erwähnte Klimagesetz der Europäischen Kommission setzen sich immer mehr Unternehmen aus Produktion und Handel zum Ziel, Schadstoffemissionen zu senken. Die Logistik ist ebenso daran interessiert, nachhaltig zu arbeiten. Wichtige Basis dafür ist die effiziente Nutzung aller Ressourcen wie beispielsweise eine verbesserte Flottenauslastung und die eben erwähnte Vermeidung von Leerfahrten. Dies gaben die knapp 300 befragten BVL-Mitlieder als zweitwichtigste Maßnahme an zur Optimierung von Stadttransporten. Eine der effektivsten Maßnahmen, um Fahrten ohne Ladung zu reduzieren, ist die Nutzung des Spotmarkts. Dort finden Auftragnehmer und Auftraggeber sogar kurzfristig Fracht und Laderaum. Für Transportunternehmer bedeutet eine vollständige Auslastung des Fuhrparks nicht nur mehr Umsatz. Wird die Anzahl der Leerfahrten reduziert, verringert sich zeitgleich der CO²-Ausstoß. Das hat wiederum Vorteile für Stadt, Umland und die Menschen, die darin leben.

Die Herausforderungen auf der letzten Meile sind groß. Das Ziel ist es, einen städtischen Güterverkehr zu schaffen, der modernen Anforderungen entspricht. Um Verbesserungen anzustoßen, bedarf es gemeinsamer Anstrengungen. Gefragt sind Stadt oder Kommune und Transportunternehmen gleichermaßen, um zukunftsfähige Maßnahmen abzustimmen. Wichtige erste Schritte im Hinblick auf die ambitionierten Klimaziele der EU können jetzt bereits umgesetzt werden. Dazu zählen eine optimierte Flottenauslastung sowie eine Vernetzung mit anderen Akteuren der Lieferkette.

Um all dies jetzt schon leisten zu können, finden Logistik- und Transportunternehmen im Smart Logistics System alle digitalen Lösungen, die es braucht für eine Logistik ohne Herausforderungen. Wenn auch Sie Ihre Logistikprozesse nachhaltig und effizient aufstellen wollen, testen Sie Europas größte Frachtenbörse vier Wochen lang gratis.

Jetzt testen

 

p>Das könnte Sie auch interessieren:

Success Story: Mehr Kunden trotz Corona

So helfen Vergabeplattformen weitere Märkte zu erschließen

So planen Sie den Transport eigener Produkte individuell und datenbasiert

Saskia Bommert

Saskia Bommert

Marketing Manager Communications

Schlagworte:

Newsletter-Anmeldung

Alle mit '*' markierten Felder sind Pflichtfelder, bitte unbedingt ausfüllen.

Mit dem Absenden Ihrer Registrierung bestätigen Sie Ihr Einverständnis mit unseren Datenschutzrichtlinien.

Newsletter-Anmeldung:


Ihre persönlichen Daten (E-Mailadresse, Name und Vorname) werden für die Informationszusendung von TIMOCOM GmbH an die Datenbank der SC-Networks GmbH (Registergericht: Amtsgericht München, Registernummer: HRB 14 65 73), Enzianstr. 2 in 82319 Starnberg weitergegeben. Die SC-Networks GmbH unterwirft sich dem Bundesdatenschutzgesetz, sowie den Weisungen der TIMOCOM GmbH.

nach oben