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Transportmarkt 02.12.2021
4 min

Wie lässt sich der fragmentierte Transportmarkt vernetzen?

Digitale Lösungen für eine heterogene Branche

LKW-Fahrerin mit Tablet vor Fuhrpark

Kaum eine internationale Branche ist so heterogen geprägt wie die Logistik. Vor allem der Straßengüterverkehr ist ein stark fragmentierter Markt. Die Zusammensetzung aus zahlreichen Frachtführern und Spediteuren bietet Chancen und birgt zugleich Herausforderungen bei der Vernetzung und der Steigerung der Effizienz.

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Über eine halbe Million Unternehmen am Markt aktiv 

Die Logistik ist flexibel. Das ist sie, weil sie so vielseitig aufgestellt ist. Das gilt im Transport-Business sowohl im Bereich der kleinen und mittelgroßen Unternehmer als auch für große Mittelständler und Speditionen. Die einen schaffen Flexibilität durch eine schlanke Unternehmensstruktur und damit überschaubaren Kosten. Die anderen setzen ihre Größe zu ihrem Vorteil ein. Allein in Deutschland arbeiteten im Jahr 2020 ca. 595.000 Personen im Bereich Logistik. Speditionen und Transportunternehmen mit mehr als zehn LKW machen jedoch nur einen Anteil von knapp 20 Prozent im Straßengüterverkehr aus. 80 Prozent sind Unternehmen mit einem kleineren Fuhrpark.

In einer Branche, in der europaweit über eine halbe Million Transportunternehmen aktiv sind, fehlt es aufgrund des hohen Transportbedarfs dennoch kontinuierlich an Kapazitäten. Kein Wunder: Über 80 Prozent der Güter werden über die Straße transportiert. Jedes Unternehmen, jeder Einkäufer und Einzelhändler kennt die Problematik, kurzfristig Waren von A nach B versenden zu wollen. Auch der Hausspediteur ist nicht immer auf Abruf verfügbar. Während bei Kleinsendungen noch Paketzusteller und Kurierdienste vergleichsweise kurzfristig zur Verfügung stehen, wird dies bei FTL-Ladungen von beispielsweise 30 Paletten umso schwieriger. Veränderungen bei innereuropäischen Grenzverkehr, wie z. B. durch den Brexit, verlangen zusätzliche Fachkenntnisse.

Hoher Transportbedarf verknappt das Angebot

Das TIMOCOM Transportbarometer zeigt seit September 2021 ein fast konstantes Verhältnis von Frachtangebot und verfügbarem Laderaum von ca. 80 % zu 20 % in Europa (Stand 11/2021). Eine Verbesserung ist nicht in Sicht. Es fehlen europaweit LKW-Fahrer. Der hohe Transportbedarf verknappt das verfügbare Laderaumangebot zusätzlich.

Egal ob Termindruck oder verderbliche Waren: Die Suche nach einem spontan einsetzbaren Frachtführer auf analogen Wegen kostet wertvolle Zeit und ist nicht immer erfolgreich. Digitale Anwendungen können dabei helfen, doch die eingesetzte Software und Systemlandschaft in der Transportbranche ist ebenso fragmentiert wie der Markt selbst. Transport-Management-Systeme (TMS) und Telematikanbieter, die nicht miteinander kompatibel sind, bieten hier keinen Mehrwert. Wer mit verschiedenen Dienstleistern, Frachtführern oder Speditionen zusammenarbeitet, der benötigt u. U. zig verschiedene Zugänge zu  verschiedenen Softwarelösungen und Programmen gleichzeitig.

Ein System für eine gemeinsame Lösung

Im Smart Logistics Systems stehen u. a. die Anwendungen Frachten und Laderaum zur Verfügung. Hier können Auftraggeber ihre Frachtangebote bzw. Transporteure und Frachtführer ihre verfügbaren Ladekapazitäten einstellen.

Da TIMOCOM auch Programmierschnittstellen (API) zum Smart Logistics System anbietet und bereits TMS und Telematikanbieter angebunden hat, können von kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) bis hin zu Großspeditionen alle gemeinsam auf einer neutralen Plattform kollaborieren.

Sie können ihre Kapazitäten anbieten oder Transporte direkt anfragen und so ihre Prozesse optimieren. Sei es direkt über die Nutzeroberfläche im Smart Logistics System oder aus der gewohnten Systemumgebung des eigenen TMS über eine der Schnittstellenlösungen.

Das GPS-Tracking der LKW ist übersichtlich auf einer einzigen Karte möglich. 274 verschiedene Telematikanbieter sind mit dem Smart Logistics System verbunden. Das spart Zeit und schafft neuen Überblick über laufende Transporte. Ein weiterer Vorteil der digitalen Vernetzung: Durch die Einbindung einer Lagerbörse kann man unmittelbar aus dem System heraus kurzfristige (Zwischen-) Lagerungsmöglichkeiten finden.

Vernetzen und Kapazitäten optimal nutzen

Unabhängig davon, ob ein Unternehmen aus dem Bereich Industrie und Handel mit einer Spedition zusammenarbeitet oder es die Logistik noch selbst inhouse abwickelt: Plattformen und Online-Marktplätze schaffen durch die Vernetzung der fragmentierten Transportbranche eine Verbesserung der Auslastung der verfügbaren Kapazitäten für Industrie und Handel. Davon profitieren sowohl die Auftraggeber als auch die Frachtführer und Speditionen, die im System von TIMOCOM ein geprüftes Netzwerk mit mehr als 133.000 Benutzern vorfinden. Wickeln auch Sie Ihre Transporte schnell und effizient in einem Netzwerk mit Unternehmen aus ganz Europa ab.

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Dennis Erben

Dennis Erben

Senior Marketing Communications Manager

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