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Transportmarkt 11.12.2020
5 min

Warum E-Learning die Lernform der Zukunft ist

Gastbeitrag von Andreas Rinnhofer

Per Online-Training lernen: E-Learning wird immer stärker auch von der Logistikbranche angenommen.

Corona ist der Treiber für die Digitalisierung. Das betrifft auch Weiterbildungen und Schulungsmaßnahmen. Wir bei Spedifort haben dies schon früher erkannt und sagen: E-Learning ist die Lernform der Zukunft.

 

E-Learning ist sowohl für die berufliche Neuorientierung als auch zur Aus- oder Weiterbildung ideal einsetzbar. Besonders zum Quereinstieg in die Transport- und Logistikbranche ist E-Learning von großem Nutzen.

Lernen soll heutzutage überall und jederzeit verfügbar sowie spannend sein. Ebenso muss die Soft- und Hardware immer auf dem neusten Stand der Technik sein. Über die Hälfte der Lernenden wünscht sich vielfältige und kombinierbare Lehrmittel wie Audio-Books, Web Based Trainingsmodule und Videos. Die Lehrperson spielt nur bei circa 10 % der Teilnehmenden eine Rolle. So lautet zumindest das Ergebnis einer Umfrage unter Angestellten von mittelständischen Unternehmen.

Unternehmen sind beim E-Learning noch zurückhaltend

Trotzdem ist das Wachstumspotenzial von E-Learning noch enorm, denn der Anteil an Unternehmen, die „konventionelle“ Weiterbildungsangebote nutzen, ist hoch. Auch wenn am Anfang Investitionen getätigt werden müssen, bietet E-Learning viele Vorteile gegenüber herkömmlichen Schulungsformen. Denn es ist flexibel einsetzbar und kann anstelle einer aufwändigen Organisation von Seminaren individuell in den Arbeitsalltag der Belegschaft integriert werden. Überdies ist es gegenüber anderen Weiterbildungsmaßnahmen langfristig gesehen preiswerter, weil wiederkehrende Auslagen wie Reisekosten, Unterkunft und Freistellung der Mitarbeiter wegfallen.

Dennoch zögert man vielerorts, wenn es um die Umstellung auf digitale Wissensvermittlung geht, weil ein E-Learning-System erst einmal implementiert, danach natürlich auch betreut und auf dem neusten Stand gehalten werden muss. Zudem tun sich manche schwer mit eigenverantwortlichen Lernmethoden, weil sie glauben, dass eine Betreuungsperson fehlt, die die Fragen der Lernenden beantworten kann.

Die Vorteile schlagen die Nachteile

Wesentliche Vorteile, von denen Unternehmen beim Einsatz von E-Learning profitieren, sind eine standardisierte Strukturierung von Lerninhalten und die zeitliche und örtliche Flexibilität bei der Anwendung.

Damit E-Learning-Angebote in der Erwachsenen- und Weiterbildung funktionieren, stellen Bildungsexperten drei Bedingungen:

  1. Die nötige Infrastruktur wie Laptop, Tablet und Internetzugang sind vorhanden
  2. Das gelernte Wissen muss in einem nachweisbaren Nutzen resultieren.
  3. Die Lerninhalte müssen eine hochstehende Qualität aufweisen.

Sie erleichtern Unternehmen die Ziele so festzulegen, dass durch den Einsatz von E-Learning das volle Potenzial ausgeschöpft und auf die gewünschten Ziele und Resultate ausgerichtet werden kann. Der Lernende kann mit spezifischen E-Learning-Modulen genau definierte Themen erarbeiten oder vertiefen. Deshalb ist E-Learning sowohl für die berufliche Neuorientierung als auch zur Aus- oder Weiterbildung ideal einsetzbar. Auch als Vorbereitung auf einen beruflichen Einstieg beziehungsweise Quereinstieg in der Transport- und Logistikbranche ist E-Learning von großem Nutzen.

Arbeiten und Lernen im Unternehmen — auf jeden Fall digital

Was dem Einsatz von E-Learning zu steigender Akzeptanz verhilft, ist der Trend zum lebenslangen Lernen. Hinzu kommt, dass durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie viele Angestellte weltweit bewiesen haben, dass digitales Arbeiten und Lernen von Zuhause sehr gut möglich ist.

Diese Erkenntnisse und ihre Auswirkungen sind wichtig für die Logistikbranche. Denn der heutige Arbeitsmarkt verlangt Wissen, Kompetenzen und eine ständige Weiterentwicklung des Arbeitnehmers. So ergreifen viele im Erwachsenenalter wieder die Gelegenheit, sich weiterzubilden. Der Anteil an Personen, die dem Thema Aus- und Weiterbildung eher verhalten gegenüberstehen oder dies sogar als Belastung empfinden, sinkt zusehends. Wenn sich ein Erwachsener dafür entscheidet, sich weiterzubilden, kann er in der Regel die nötige Motivation aufbringen, die er in jungen Jahren vielleicht noch nicht hatte. Es ist dabei von Vorteil, wenn in der Erwachsenen- bzw. Weiterbildung starre Lernformen vermieden werden und Raum gegeben wird für Kreativität, persönliche Vorlieben, Persönlichkeitsentfaltung, Lernbereitschaft und Eigeninitiative.

Um optimale Ergebnisse in der Erwachsenenbildung zu erreichen, empfiehlt sich die Anwendung von sogenanntem Blended Learning, welche die Vorteile von neuen digitalen Lernmöglichkeiten und konventionellen Schulungsformen vereint. Dabei kann zunächst jeder Mitarbeiter auf seine eigenen Schwachpunkte fokussiert E-Learning-Module bearbeiten. Ergänzend wird das gelernte bzw. selbst erarbeitete Wissen noch mit einer Lehrperson vertieft, sei es online oder in einem Klassenraum.

Auch wenn noch mehr als die Hälfte der Erwachsenen auf traditionelle Modelle wie Workshops, Seminare und interne Trainings durch Kollegen setzen, werden Lernvideos, Web Based Trainings und andere Online-Tools immerhin schon bei über 35 % der Befragten rege genutzt – und wird mit Sicherheit in den kommenden Jahren noch weiter steigen. Das zeigt noch einmal deutlich, dass E-Learning den Wunsch nach Weiterbildung bedienen kann und aufgrund seiner hohen Flexibilität als moderne Lernform in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist.

Die guten Entwicklungen digitalen Arbeitens sollte man auch nach Corona beibehalten, hat es doch gezeigt, dass es viele Vorteile hat. Digitale Lösungen bietet auch TIMOCOM für Logistikunternehmen. Im Smart Logistics System bieten wir Ihnen neun Anwendungen, die Ihre Logistikprozesse effizienter machen.

 

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Über den Gast-Autor:

Andreas Rinnhofer brennt seit 20 Jahren für die Speditionsbranche. Der Digitalisierungsfan betreibt die E-Learning-Plattform Spedifort. Damit hilft er Logistikbetrieben, Schulungen für Mitarbeiter*innen flexibler und kostengünstiger zu gestalten. Besonders freut er sich darüber, dass seine Idee es in eine Sendung von Pro7 Galileo geschafft hat und auch Fachmedien ihm regelmäßig Artikel widmen.

 

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