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News 20.07.2021
5 min

TIMOCOM Transportbarometer: Frachtvolumen in Q2 2021 auf Rekordniveau

Die starke Entwicklung aus Q1 setzt sich fort

Grafische Darstellung der Entwicklung von Frachtangeboten in Q2

Gute Nachrichten für die Transport- und Logistikbranche: Es geht weiterhin stark bergauf im Straßengüterverkehr. Wie das TIMOCOM Transportbarometer zeigt, haben sich die Frachteingaben im Vergleich zum zweiten Quartal 2020 mehr als verdreifacht. Selbst die Werte aus demselben Zeitraum im Vorkrisenjahr 2019 wurden übertroffen. Damit setzt sich die gute Entwicklung aus dem 1. Quartal deutlich fort.

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Allzeithoch der Frachteingaben im zweiten Quartal

Während sich das erste Quartal in 2021 bei den Frachtangeboten mit 58 Prozent Zuwachs bereits sehr positiv entwickelte, setzt das zweite Quartal noch einen drauf. Hier verzeichnet das TIMOCOM Transportbarometer einen weiteren Anstieg der Frachteingaben um 51 Prozent gegenüber dem ersten Quartal. Die Folge: neue Rekordwerte in der Frachtenbörse von TIMOCOM, was für den Markt ein deutlich positiver Impuls ist. Im Vergleich zum schwachen zweiten Quartal des Corona-Jahres 2020 bedeutet der Anstieg der Frachteingaben sogar eine Steigerung von 251 Prozent. Vergleicht man Q2 2021 mit Q2 in 2019, also dem Jahr vor Ausbruch der Pandemie, haben sich die Frachtzahlen sogar verdoppelt. 

Die Rekordzahlen innerhalb des Smart Logistics System sind beeindruckend: Schon das erste Quartal 2021 schloss mit einem Plus von ca. 6 Mio. Frachteingaben ab. Seit April wurden mehr als das Dreifache an Frachtangeboten eingestellt. Als Gründe dafür können die Öffnung des Einzelhandels und die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Europa nach der letzten Corona-Welle angesehen werden. Sie gaben den notwendigen Push, der in dieser starken Dynamik im Transportmarkt gipfelte.

Die Entwicklung der Frachteingaben im Detail

War die Steigerung der Frachtangebote im April im Vergleich zu März mit 2 Prozent eher moderat, so stiegen sie im Mai nochmals deutlich um 18 Prozent. „Hier spielen neben den Lockerungen der Corona-Maßnahmen die Nachwirkungen der Suezkanal-Blockade eine Rolle. Viele Waren mussten in den Wochen danach von Häfen ins Inland transportiert werden“, erläutert Gunnar Gburek, Company Spokesman von TIMOCOM. Als weiteren Grund sieht Gunnar Gburek das nach wie vor boomende eCommerce-Geschäft, das der Transportwirtschaft schon seit längerem steigende Zahlen beschert.
Im direkten Vergleich mit dem zweiten Quartal 2020, das von den Corona bedingten Einschränkungen betroffen war, zeigt sich das zweite Quartal 2021 mit neuen Höchstwerten: im April ein Plus von 334 Prozent, der Mai mit 345 Prozent und Juni mit 152 Prozent.

Deutlich weniger Laderaumangebote

So wie die Zahlen bei den Frachteingaben massiv steigen, so sinken die Laderaumangebote. Laut Transportbarometer sind im Vergleich zum Vorjahr Einbrüche von bis zu -25 Prozent zu verzeichnen. Eine Entwicklung, die auch aus der Steigerung der Frachtangebote resultiert. Frachtführer können sich ihre Ladungen aussuchen und stellen in der Folge weniger Laderaum zur Verfügung. Der grundsätzlich bestehende Fahrermangel verschärft die Situation noch dazu.

Viele europäische Märkte über Vorkrisenniveau

Erneut konnte der deutsche Binnenverkehr im zweiten Quartal bei den Frachten zulegen: ganze 69 Prozent Plus im Vergleich zu Q1. Die Zahlen der monatlichen Entwicklung der Inlandsverkehre in Q2 2021 in Deutschland sind dagegen verhaltener: April +2 Prozent, Mai +17 Prozent und Juni -5 Prozent. Die Gründe für diese Entwicklung sind neben der gesamtwirtschaftlichen Tendenz auch auf Ladungsüberhänge aufgrund verspäteter Containerschiffe zurückzuführen.

Der niederländische Markt verzeichnete nach einem Rückgang von 15 Prozent im Jahr 2020 einen durchschnittlichen Zuwachs von 6 Prozent im 1. Quartal 2021. Das Transportbarometer liefert deutliche Indikationen für eine weiterhin gute Entwicklung im Straßengüterverkehr in den Niederlanden, wie die Daten folgender Länderrelation belegen: Die Frachteingaben mit Verladeort in den Niederlanden und dem Ziel in Deutschland sind im Vergleich zu 2020 in Q2 um 454 Prozent gestiegen.

Auch in Polen ist die Entwicklung durchweg positiv. Konnte bereits das erste Quartal 2021 eine Steigerung des Frachtvolumens von 30 Prozent verzeichnen, schlägt auch im zweiten Quartal ein Plus von 15 Prozent gegenüber Q1 erfolgreich zu Buche. Trotz einem Minus von 25 % im April 2021 im Vergleich zum Vormonat, können sich Mai und Juni gegenüber den Vormonaten wieder behaupten mit plus neun Prozent und plus 16 Prozent.

Frankreich auf Rekordkurs bei Frachten im Inland

Mit Fokus auf die Binnentransporte ist Frankreich auf einer eindeutigen Überholspur. Bei den Frachteingaben mit Lade- und Zielort in Frankreich konnte im zweiten Quartal 2021 im Vergleich zum Vorjahr ein Anstieg um 492 Prozent im April, 283 Prozent im Mai und 93 Prozent im Juni registriert werden. Damit blieb der Markt zwischen Mai und Juni auf dem hohen Niveau der vorherigen Quartale. Ein beeindruckender Zuwachs der Binnentransporte, der auch für den weiteren Verlauf des Jahres sehr optimistisch stimmt.

Spanien beim Frachtvolumen im Aufwind

Auch der spanische Markt profitiert von signifikanten Zuwächsen. Hier sticht vor allem der Mai 2021 heraus. Die Frachtangebote von Spanien nach Deutschland sind – bezogen auf 2019 – im Mai um 104 Prozent gestiegen, Frachten nach Frankreich weisen ein Plus von 71 Prozent aus. Andererseits machte auch die Zahl der Frachtangebote von Deutschland nach Spanien im Mai 2021 mit 125 Prozent Plus im Vergleich zu 2019 einen deutlichen Sprung. Damit weist sich der Mai aufgrund von Lebensmittelexporten und -importen als durchgängig starker Monat aus. Im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019 ist das Frachtvolumen insgesamt im Mai 2021 um 80 Prozent gestiegen.

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Michael Rosenberger

Michael Rosenberger

Marketing Communications Manager

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