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News 16.09.2021
3 min

Risiko Versorgungskollaps: Droht uns eine ähnliche Entwicklung wie im UK?

Labile Lieferketten sorgen für leere Regale

Leere Regale in einem Supermarkt

Der Straßengüterverkehr ist in Deutschland und Europa maximal systemrelevant. Allein hierzulande entfallen rund 72 Prozent des gesamten Gütertransports auf LKW, die Binnenschifffahrt sowie der Schienenverkehr erledigen den Rest. Bereits heute fehlen uns nach Angaben des Bundesverbands Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) jedoch bis zu 80.000 LKW-Fahrer – und jedes Jahr werden es mehr. Auch in Nachbarländern wie Litauen oder Polen fehlen jährlich mehrere Zehntausend Kraftfahrer.

Welche Auswirkungen dieser Engpass auf den Alltag der Konsumenten hat, zeigt sich aktuell auf der britischen Insel, wo immer mehr Supermarktregale leer stehen. Für Frachtführer stellt sich nun die Frage nach den lukrativsten Aufträgen, für Unternehmen aus Industrie und Handel die nach der Sicherung der eigenen Lieferketten. Ein Wettkampf mit vielen Verlierern, aber auch möglichen Gewinnern.

 

Jetzt Lieferketten sicherstellen

Brexit, Corona und die Folgen für UK

Die Entwicklung der Straßengüterindustrie im UK ist mehr als bedrohlich: Es fehlen über 100.000 Kraftfahrer. Der Brexit erschwert die Arbeitsbedingungen und sorgt für Staus und Bürokratie. Corona und seine Folgen verstärken die problematische Lage. Mehrere Medien berichten darüber, dass die Regale großer Supermarktketten seit Wochen leer stehen. Im Juli interviewte die BBC bereits britische Bauern, die davor warnten, dass erste Lebensmittel vernichtet werden müssten. Es gäbe nicht hinreichend LKW, welche die Produkte in den Handel liefern könnten.

Auch in anderen Industrien spitzt sich die Lage weiter zu. Selbst Tankstellen des Ölkonzerns BP schließen aufgrund von Benzinknappheit und dem schwedischen Möbelkonzern IKEA fehlen offenbar Matratzen. „Die Lieferkette knarrt wie nie zuvor und behindert unsere Erholung von der Corona-Krise", erklärte Rod McKenzie vom britischen Branchenverband Road Haulage Association (RHA) bereits im August. Und all das nur wenige Wochen bevor die größte saisonale Druckphase der Logistik mit dem Weihnachtsgeschäft losgeht. Als Reaktion starten erste Konzerne wie Aldi nun mit Lohnerhöhungen für Frachtführer. Auch ein Entgegenwirken seitens der Regierung wird gefordert, ist bislang aber begrenzt. McKenzie kritisierte, dass man es neben einzelnen Sonderregelungen zum Beispiel im Bereich der Ruhezeiten, der Logistikbranche überlassen würde, das Problem zu lösen.

Versorgungskollaps auch in Westeuropa möglich

"Wir warnen davor, dass wir auch in Westeuropa sehenden Auges in einen Versorgungskollaps laufen", sagte BGL-Vorstandssprecher Dirk Engelhardt auf Anfrage von t-online.de. Seit der Corona-Pandemie laufen die Lieferketten auch hierzulande nicht immer reibungslos. Einzelne Branchen, darunter die Zulieferindustrie, leiden massiv an den internationalen Entwicklungen. Unvorhergesehene Störungen wie die Ever-Given Havarie erschweren zudem die Planbarkeit und Verfügbarkeit von freiem Laderaum. Unternehmen aus Handel und Industrie sind daher aufgerufen, ihre eigenen Lieferketten – vor allem mit Blick auf die anstehenden Auftragsspitzen vor Weihnachten – sicherzustellen.

Jetzt gegensteuern

Die jüngsten Entwicklungen zeigen, wie wichtig es für Unternehmen aus Handel und Industrie ist, sich jetzt vorzubereiten und die eigene Logistik möglichst breit aufzustellen. Abhilfe leistet hier das Smart Logistics System von TIMOCOM, in dem täglich bis zu 800.000 internationale Laderaumangebote zur Verfügung stehen. Aus über 45.000 geprüften Kunden können Sie die für Sie und Ihr Unternehmen passenden Partner auswählen und im Handumdrehen Aufträge vergeben. Mit Hilfe unserer Schnittstellen (APIs) müssen Sie hierfür nicht einmal in teure IT-Infrastruktur investieren oder Ihre etablierten EDV-Systeme wechseln.

Aber auch für Frachtführer ist das Smart Logistics System ein perfektes Tool. In Zeiten großen Wettbewerbs können Sie sich hier einfach und schnell die für Sie passenden Aufträge aussuchen, Routen kostenoptimiert planen und somit Ihre Effizienz steigern. Neben vielen digitalen Zusatzangeboten wie Tracking oder Echtzeitverfolgung (ETA), sparen Sie kostbare Zeit und haben Zugriff auf tausende potenzielle Geschäftspartner.

 

 

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