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Transportmarkt 02.06.2021
5 min

Green Deal für Europas Logistik

Was Sie jetzt schon umsetzen können

Der Green Deal wird eine grünere Logistik schaffen

Der Plan ist ehrgeizig: Bis zum Jahr 2030 soll in der EU ein wesentlicher Schritt in Richtung Klimaneutralität gegangen sein. Die Maßnahmen dazu umfassen nahezu alle Wirtschaftsbereiche – auch die Logistik. In diesem Blogartikel lesen Sie, welche Maßnahmen für den Güterverkehr bisher vorgeschlagen wurden und wie Sie sie jetzt schon umsetzen können.

Wichtigstes Ziel: Emissionen drastisch reduzieren

Dass es ein EU-Klimagesetz geben wird, steht außer Frage. Die Mehrheit der Abgeordneten im EU-Parlament stimmte im Oktober 2020 für ein Gesetz. Nun muss eine finale Version abgestimmt werden. Aktueller Stand ist noch: Die EU-Kommission macht für die Umsetzung Vorschläge, die dann in entsprechende Klimagesetze einfließen würden. Vorrangig soll bei der Umsetzung zu mehr Kilmaschutz laut Europäischer Kommission vor allem der Ausstoß von Emissionen reduziert werden – und zwar schneller als bisher. Es soll eine „Einführung umweltfreundlicherer, kostengünstigerer und gesünderer Formen des privaten und öffentlichen Verkehrs“ geben. Dies wird starke Auswirkungen für die Logistikbranche mit sich bringen. 

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Laut Hochrechnungen der Europäischen Kommission werde der Güterverkehr in Europa bis 2030 weiter stark steigen. Bedenkt man, dass der Verkehr mit einer der stärksten Verursacher von CO2-Emissionen ist, sind die geplanten Veränderungen nachvollziehbar angesichts dieser Steigerung. Das Ziel ist, 90 Prozent der von der EU prognostizierten Ausstöße zu vermeiden. Um den Übergang hin zu einer umweltfreundlichen Wirtschaft deutlich zu erleichtern, stellt die EU im Zeitraum von 2021–2027 ein Hilfspaket von mindestens 100 Milliarden Euro bereit.

Was heißt das für die Logistik?

Die wichtigsten vier Punkte werden im Folgenden genannt. Die ersten beiden liegen noch weit in der Zukunft, die letzten beiden sind heute schon umsetzbar.

Alternative Kraftstoffe:

„Innovationen in neue, umweltfreundliche Technologien“ sind Teil dieses Klimaplans. Dazu zählt auch, dass LKW gänzlich emissionsfrei und mit alternativen Kraftstoffen fahren sollen, damit der Verkehr nachhaltiger wird. Inwiefern eine Umstellung für den Schwerverkehr gelingen wird, bleibt abzuwarten. Die EU-Kommission kalkuliert bereits ein, dass fossile Brennstoffe bis 2050 noch zu 86 Prozent in Verwendung sein könnten.

Neue Technologien:

Weiter heißt es, schon ab 2030 sollen Zukunftstechnologien fester Bestandteil einer europäischen, umweltfreundlichen Mobilität sein wie autonomes Fahren oder E-Mobilität. Zum jetzigen Stand technischer Entwicklungen gibt es noch offene Fragen. Vor allem das Problem des Antriebs ist noch ungeklärt. Im TIMOCOM Blog haben wir bereits darüber berichtet, dass beim autonomen Fahren ethische und rechtliche Aspekte hinzu kommen, für die noch europaweite Gesetze geschaffen werden müssen.

Für die oben genannten Teilaspekte des Gesetzes müssen Wege zur Umsetzung gefunden werden. Doch bei den weiteren Zielen kann die Logistik jetzt schon tätig werden.

Mehr kombinierter Verkehr:

Ziel ist es, die Straße zu entlasten, über die immer noch der Großteil des Verkehrs abgewickelt wird. Im Folgenden sollen konkrete Strategien entwickelt werden wie Schienenverkehr, Luft- und Binnenschifffahrt stärker eingebunden werden können als bisher. Bis 2030 soll der Gütertransport per Schiff und Schiene um mehr als die Hälfte erhöht werden.  TIMOCOM setzt die Maßnahmen in Teilen heute schon um. Die Nutzung des Binnenschiffs fördern wir gemeinsam mit Bargelink. Mit diesem Marktplatz für die europäische Binnenschifffahrt kann TIMOCOM seinen Kunden Zugang zu Angeboten des kombinierten Verkehrs bieten. Dies hilft Produktion, Handel, Transportunternehmen und Frachtführern sich an Marktbedingungen optimiert auszurichten.

Mehr Effizienz im Transportprozess:

In der bereits 2016 veröffentlichten Strategie zu emissionsfreier Mobilität in Europa heißt es, dass besonders Transportprozesse noch effizienter ablaufen sollten. Dies sei wichtiger Bestandteil, um Kraftstoff zu sparen sowie den CO2-Ausstoß zu reduzieren und soll weiter vorangetrieben werden. Die Vorschläge der EU-Kommission sind wichtig für eine nachhaltige Zukunft, aber wir bei TIMOCOM denken, dass man damit jetzt schon anfangen kann.  Die Vorschläge der EU-Kommission sind wichtig für eine nachhaltige Zukunft. TIMOCOM bietet bereits jetzt Möglichkeiten, nachhaltig und wirtschaftlich zu arbeiten. Das Smart Logistics System umfasst neun Anwendungen, die es ermöglichen, die Effizienz im Prozess zu steigern:

Die Anwendung Routen und Kosten hilft die Tourenplanung zu verbessern. Mithilfe von 274 angeschlossenen Telematikanbietern lassen sich Fahrzeuge und Sendungen im System tracken. In der Frachtenbörse können Laderaum angeboten und Leerfahrten vermieden werden. Auf dem Spotmarkt finden Akteure Fracht, sogar Teilladungen, um ihre Flotte besser auszulasten. Über die Lagerbörse können bei Kapazitätsspitzen Lagerflächen zur Entlastung angemietet werden und dies hilft, Transportabläufe nicht ins Stocken kommen zu lassen. Denn wird der Prozess effizienter, reduziert dies CO2-Emissionen und hilft die Umwelt zu schützen.

Mehr als 45.000 Kunden sind bereits im Netzwerk von TIMOCOM vereint und machen mit den Anwendungen im Smart Logistics System schon jetzt ihre Logistikprozesse effizienter. Industrie und Handel, LKW-Fahrern und Transportunternehmen bieten wir ein System, mit dem sie Leerfahrten vermeiden, LKW besser auslasten und ihre Transportvorgänge optimieren – und somit das Klima schonen.

Wenn auch Sie sich heute schon auf Morgen vorbereiten und Ihre Transporte „grüner“ ausrichten wollen, registrieren Sie sich jetzt bei TIMOCOM.

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Saskia Bommert

Saskia Bommert

Marketing Manager Communications

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