TIMOCOM Transportbarometer: Konjunkturabkühlung schlägt auf Transportwirtschaft durch

Exportstarke Nationen in Europa besonders betroffen

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18.07.2019

Erkrath, 18. Juli 2019 – Deutschland, Frankreich und die Benelux-Staaten sind zurzeit am stärksten von der weltweiten Konjunkturabkühlung betroffen. Das dokumentieren die aktuellen Zahlen des TIMOCOM Transportbarometers, mit dem das IT-Unternehmen quartalsweise die Entwicklung von Transportangebot und -nachfrage auf Europas größter Frachtenbörse dokumentiert.


„Die protektionistische Wirtschaftspolitik der US-Regierung hemmt den weltweiten Handel, wodurch wiederum die Exportmenge sinkt. Exportorientierte Nationen wie Deutschland, Frankreich und die Benelux-Staaten sind von dieser Entwicklung am stärksten betroffen“, sagt TIMOCOM Business Analyst David Moog.
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So ist die Zahl der über TIMOCOM am Markt platzierten Frachtangebote von Anfang April bis Ende Juni 2019 im Vergleich zum Vorjahresquartal um 20 Prozent gesunken. „Die protektionistische Wirtschaftspolitik der US-Regierung hemmt den weltweiten Handel, wodurch wiederum die Exportmenge sinkt. Exportorientierte Nationen wie Deutschland, Frankreich und die Benelux-Staaten sind von dieser Entwicklung am stärksten betroffen“, sagt TIMOCOM Business Analyst David Moog.

In Summe wurden über die „Smart App Frachten“, über die Unternehmen ihre Transportangebote auf der Frachtenbörse einstellen und abwickeln können, im zweiten Quartal insgesamt 21.817.710 Angebote platziert; im Vorjahresquartal lag diese Zahl noch bei 27.565.605. Der Rückgang betreffe zum größten Teil den Transport von Industrie- und Investitionsgütern, unter anderem aus der Zulieferindustrie, berichtet Moog. 

Auch der anstehende Brexit zieht immer weitere Kreise. „Nachdem im ersten Quartal die Transportmengen nach Großbritannien durch Erhöhung der Lagerbestände deutlich gestiegen sind, erleben wir jetzt den Einbruch“, berichtet Moog. So ist die Zahl der Exporte aus Europa nach Großbritannien im zweiten Quartal im Vergleich zum vorherigen Quartal 2019 um 56% Prozent gesunken, vermeldet TIMOCOM.

Dem Trend trotzt die Exportentwicklung in Südeuropa. Italien, Spanien, Portugal und Griechenland haben mit einem Zuwachs von 21% von April bis Juni deutlich mehr Waren ins europäische Ausland transportiert, als im Vorjahresquartal. Moog: „Die Obst- und Gemüsesaison läuft in diesen Ländern derzeit auf Hochtouren.“

Mit dem Instrument des Transportbarometers analysiert das IT-Unternehmen quartalsweise die Entwicklung von Transportangebot und -nachfrage an der im Smart Logistics System der TIMOCOM integrierten Frachtenbörse. Mit mehr als 130.000 Nutzern und täglich bis zu 750.000 internationalen Laderaum- und Frachtangeboten betreibt TIMOCOM das größte digitale System für den Straßengüterverkehr in Europa.

 


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